• Bildungsverordnungen

    Auf Basis des Berufsbildungsgesetzes (LGBl. 2008 Nr. 103, Kapitel C, Art. 26 und 27, in Kraft gesetzt am 1. August 2008) erlässt die Regierung die Bildungsverordnungen (Ausbildungsreglemente) mittels vereinfachter Form im Sinne von Art. 11 des Kundmachungsgesetzes im Landesgesetzblatt.

    Die aktuellen Ausbildungsreglemente finden Sie unter Bildungsverordnungen.
  • Voraussetzung für die Ausbildung von Lernenden

    Vorgehensweise für den Erhalt einer Bildungsbewilligung im entsprechenden Lehrberuf:
    • Informationsbeschaffung (Verordnungen/Ausbildungsreglemente)
      • Ausbildungsreglemente
      • Verordnungen
    • Antrag mit amtlichen Formular stellen
      • Dieses Antragsformular kann telefonisch (Tel. 236 72 00) oder per E-Mail () beim Amt für Berufsbildung und Berufsberatung bezogen werden.
    • Die weiteren Schritte werden durch das ABB veranlasst

     

    Bildung der Berufsbildner/innen (Lehrmeisterkurs)

     

    20 Lektionen Seminar für Berufsbildner/innen
    Das Seminar vermittelt angemessene berufspädagogische und methodisch-didaktische Fähigkeiten, welche gemäss dem neuen Berufsbildungsgesetz (BBG, seit 1. August 2008 in Kraft) für jeden Berufsbildner / jede Berufsbildnerin obligatorisch sind.

     

    40 Lektionen Seminar für Berufsbildner/innen
    Dieses Seminar vermittelt angemessene berufspädagogische und methodisch-didaktische Fähigkeiten über das gesetzliche Obligatorium hinaus und entspricht (gleichwertig) dem Lehrmeisterkurs der Schweiz.

    In Liechtenstein bietet kurse.li - Stiftung für Berufliche Weiterbildung in Schaan in Zusammenarbeit mit dem Amt für Berufsbildung und Berufsberatung die beiden Kurse an. Die Anmeldung ist direkt an kurse.li - Stiftung für Berufliche Weiterbildung zu richten. Die Kurskosten werden vom Amt für Berufsbildung und Berufsberatung übernommen.

     

    Weitere Kurse werden am IbW, Chur und durch das ZbW, St. Gallen in verschiedenen Orten im Kanton St. Gallen angeboten.

     

    Mehr Infos: 

    www.abb.llv.li

     

  • Passt mein schulischer Rucksack? (Eignungstests)

    Stellwerk-check: 

    www.stellwerk-check.ch
    Stellwerk ist ein Standortbestimmungsinstrument. Es handelt sich um ein Testsystem mit dessen Hilfe die Schüler/innen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch und Natur und Technik (Chemie, Physik und Biologie) eine Rückmeldung über ihr Können und Wissen in Form eines individuellen Leistungsprofils erhalten. Die Tests werden online durchgeführt, also direkt über das Internet gelöst. Die Tests sind so gesteuert, dass den Schülern/innen Aufgaben vorgelegt werden, die ihrem momentanen Leistungsstand entsprechen.

     

    Den Stellwerk-Test absolvieren alle Schüler/innen der Ober- und Realschulen jeweils in der ersten Hälfte des 2. Semesters im 8. Schuljahr.

     

    basic-check: 

    www.basic-check.ch 

    Viele Lehrbetriebe erwarten, dass Lehrstellenbewerber/innen den basic-check absolvieren. Dies ist ein computerunterstütztes Testverfahren, welches Informationen über die sprachlichen und mathematischen Fähigkeiten, das logische Denken sowie das Vorstellungsvermögen gibt.

     

    Multicheck: 

    www.multicheck.ch
    Diese Eignungsabklärung gibt Auskunft über die sprachlichen, mathematischen und Merkfähigkeiten. Der Multicheck wird vorwiegend für die kaufmännischen Berufe angewendet.

    Mehr Infos: 

    www.abb.llv.li

     

  • Ausfüllen des Lehrvertrages

    Die Lehrverträge sind vor Beginn der beruflichen Grundbildung in dreifacher, identischer Ausfertigung, vollständig ausgefüllt,

     

    • vom Anbieter der Bildung in beruflicher Praxis (Lehrbetrieb),
    • von der lernenden Person und
    • der gesetzlichen Vertretung

     

    unterschrieben, dem Amt für Berufsbildung und Berufsberatung (ABB) zur Genehmigung einzureichen.
    Die Lehrvertragsvorlage sowie die dazugehörigen Merkblätter können Sie auf der Homepage des ABB www.abb.llv.li downloaden.

     

  • Überbetriebliche Kurse

    Überbetriebliche Kurse für Lernende dienen - ergänzend zur Bildung in Betrieb und Berufsfachschule – der Vermittlung und dem Erwerb grundlegender praktischer Fertigkeiten. Diese Kurse können gemäss Berufsbildungsgesetz Art. 31 vom jeweiligen Berufsverband durchgeführt werden. Die Teilnahme ist für die Lernenden obligatorisch und integrierter Bestandteil der beruflichen Grundbildung.

     

    Programm und Organisation
    Die überbetrieblichen Kurse entlasten den/die Berufsbildner/in in der beruflichen Grundbildung. Ob ein entsprechender Kurs erforderlich ist, beurteilt die Organisation der Arbeitswelt (OdA) und wird in der jeweiligen Verordnung (Reglement) über die berufliche Grundbildung festgelegt. Die zu vermittelnden Lerninhalte sind im Bildungsplan (Modelllehrgang) aufgeführt. Dieses Programm kann beim zuständigen Berufsverband bezogen werden. Die Dauer der Kurse ist sehr unterschiedlich (einige Tage bis mehrere Wochen).

     

    Der Besuch der Kurse ist obligatorisch und gilt als Arbeitszeit. Den Lernenden ist daher auch während des Kursbesuches der Lehrlingslohn zu zahlen. Der lernenden Person dürfen durch den Besuch der überbetrieblichen Kurse keine Kosten entstehen. Kursgelder und allfällige Nebenkosten dürfen nicht auf die lernende Person oder deren gesetzliche Vertretung abgewälzt werden.

     

    Finanzierung
    Die Anbieter der Bildung in beruflicher Praxis (Lehrbetriebe) tragen die nach Abzug eines allfälligen Staatsbeitrages verbleibenden Kosten eines überbetrieblichen Kurses oder eines vergleichbaren dritten Lernortes (beispielsweise Lehrwerkstatt).

     

    Befreiung
    Das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung kann auf Gesuch des Anbieters der Bildung in beruflicher Praxis (Lehrbetrieb) Lernende vom Besuch der überbetrieblichen Kurse befreien, wenn die Bildungsinhalte in einem betrieblichen Bildungszentrum oder in einer Lehrwerkstätte vermittelt werden.

     

    Aufgebot
    Das Aufgebot für die überbetrieblichen Kurse erfolgt in der Regel anhand der Schülerliste der jeweiligen Berufsfachschule; eine frühzeitige Anmeldung der Lernenden durch den Anbieter der Bildung in beruflicher Praxis (Lehrbetrieb) in der Berufsfachschule ist auch aus diesem Grund unerlässlich.

    Mehr Infos: 

    www.abb.llv.li

     

  • QualiCarte

    Instrument zur Beurteilung der Qualität in der betrieblichen Bildung

     

    QualiCarte ist ein berufsunabhängiges Instrument zur Beurteilung der Qualität in der beruflichen Grundbildung.
    Mit der QualiCarte kann der Anbieter der Bildung in beruflicher Praxis (Lehrbetrieb):

     

    • das Verbesserungspotenzial der eigenen Ausbildungsleistung erkennen
    • die Ausbildungsqualität nachhaltig verbessern
    • die Attraktivität des eigenen Betriebs als Ausbildungsbetrieb steigern
    • die Auswahl der Lernenden optimieren
    • die Gefahr von Lehrabbrüchen minimieren
    • sich selbst evaluieren
    • beim Erlangen einer Bildungsbewilligung unterstützt werden

     

    Die QualiCarte und weitere Informationen und Unterlagen finden Sie unter www.qbb.berufsbildung.ch

    Mehr Infos: 

    www.abb.llv.li

     

  • Vignette für Lehrbetriebe

    Die Vignette für Lehrbetriebe ist eine Anerkennung für das Engagement in der Berufsbildung der Unternehmungen. Sie wird neu vom Amt für Berufsbildung und Berufsberatung jährlich herausgegeben.

    Die Vignette ist für die Lehrbetriebe eine gute Möglichkeit, ihre Ausbildungsbereitschaft nach aussen zu signalisieren. Sie kann auf vielseitige Art und Weise verwendet werden, wie zum Beispiel an der Eingangstüre, am Schaufenster, auf Briefpapier usw.
    Diese Vignette ist in zwei Grössen erhältlich.

     

    Lehrbetriebe erhalten die Vignette vom Amt für Berufsbildung und Berufsberatung.
    Sie kann bei beim ABB telefonisch +423 236 72 00 bestellt werden oder auf der Homepage des ABB www.abb.llv.li heruntergeladen werden.

     

     

  • go to Europe – Berufspraktikum für Lernende

    go to Europe bietet Lernenden die Möglichkeit, ein Berufspraktikum von 3 Wochen in den Herbstferien in England, Frankreich oder Spanien zu absolvieren.

     

    Weitere Informationen (Formulare, Merkblätter) finden Sie auf der Homepage des Amtes für Berufsbildung und Berufsberatung www.abb.llv.li

    Diesbezügliche Ansprechperson beim Amt für Berufsbildung und Berufsberatung:

    Silvia Risch-Wirth

    T: +423 236 72 14

    E:

     

    Mehr Infos:

    www.abb.llv.li

  • MOJA (Berufspraktikum für Lehrabgänger/innen)

    Das Projekt MOJA
    • vermittelt drei- bis sechsmonatige Auslandspraktika in 31 europäischen Ländern
    • unterstützt Teilnehmende mit einem Finanzierungsbeitrag für Sprachkurs, Unterkunft mit Verpflegung und Reisekosten 

     

    Weitere Informationen (Formulare, Merkblätter) finden Sie auf der Homepage des Amtes für Berufsbildung und Berufsberatung www.abb.llv.li

     

    Diesbezügliche Ansprechperson beim Amt für Berufsbildung und Berufsberatung:

    Silvia Risch-Wirth

    T: +423 236 72 14

    E:

     

    Mehr Infos: 

    www.abb.llv.li

  • Akademie für Ausbilder IBK

    Die Akademie für Ausbilder ist eine gemeinsame Initiative der Vorarlberger Landesregierung, der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK). 

    http://www.akademie-ausbilder.eu

     

    Diesbezügliche Ansprechperson beim Amt für Berufsbildung und Berufsberatung:
    Silvia Risch-Wirth

    T: +423 236 72 14

    E:

     

    Mehr Infos: 

    www.abb.llv.li